Matthias Schulz als künftiger Intendant der Staatsoper Unter den Linden vorgestellt

Am 17. Juni haben der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und MatthiasSchulz(c)ChristianSchneider_2013-03-07__031Generalmusikdirektor Daniel Barenboim im Rahmen einer Pressekonferenz Matthias Schulz als künftigen Intendanten der Berliner „Staatsoper Unter den Linden“ der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Bestellung von Matthias Schulz ist ein Generationswechsel an der Staatsoper in Berlin eingeleitet.

„Wir bedauern den Verlust für die Stiftung Mozarteum, gratulieren namens der Stiftung Mozarteum Salzburg Matthias Schulz aber sehr herzlich zur ehrenvollen Berufung auf diese wichtige und verantwortungsvolle Position und wünschen ihm schon jetzt alles Gute und viel Erfolg. Nach der Übernahme der Alten Oper Frankfurt durch Stephan Pauly per 1. März 2012 wird mit Matthias Schulz nun wieder ein Künstlerischer Leiter der Stiftung Mozarteum an ein großes Haus in der Bundesrepublik Deutschland berufen, was den hohen Stellenwert der Stiftung Mozarteum Salzburg zeigt“, so Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum.

Schulz, der seit 1. März 2012 Kaufmännischer Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter der Stiftung Mozarteum Salzburg ist, wird die Intendanz mit 1. September 2017 übernehmen. Da derzeit die Renovierung und der Ausbau der Berliner Staatsoper laufen, wird sich die Intendanz im ersten Jahr mit der von Jürgen Flimm, der das neu renovierte Haus noch eröffnen wird, für einige Monate überschneiden. Die alleinige künstlerische Verantwortung für das Programm trägt Schulz ab der Saison 2018/19.

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KLANGKARTON 2015/16 Altbewährtes und Neuigkeiten

Das Programm des Kinder- und Jugendprogramms KlangKarton hält in der Saison 2015/16 die altbewährten Konzertformate bereit und birgt einige Neuerungen. Vom Baby bis zum Jugendlichen reicht das Angebot auch in der kommenden Saison.

Fünf „Mittendrin“-Konzertprogramme mit insgesamt 22 Konzerten werden die Allerkleinsten in Familienkonzerten am Wochenende und in Konzerten für Krabbelgruppen begeistern. Monika Sigl-Radauer steht mit vier „Lausch“-Konzertprogrammen für Kinder ab vier Jahren bereit: Insgesamt 15 Termine für Familien- und Kindergartenkonzerte sind programmiert. Für Kinder ab sechs Jahren bietet der Klangkarton vier „Piccolo“-Konzerte. Dieses bewährte Konzert-Format für Kinder im Volksschulalter entführt in dieser Saison von der klassischen europäischen Musik zu neuen Melodien und Rhythmen.

Für Jugendliche ab 13 Jahren steht das Bazar-Konzert „Mozart´s `verbriefte Grooves’ auf dem Programm: Sprecher und Beatboxer Sebastian Fuchs und Cellist Philipp Comploi wagen hier ein Experiment: Sie blättern sich durch die Töne und Rhythmen zwischen den Zeilen von Mozarts Korrespondenz und finden im Konzert zu einer eigenen Klangsprache und Wortmusik. Im Format für die ab 16 Jährigen („Die Kammer“ Soundclub W.A.M.) wird ein Sound- und Konzerterlebnis mit Mozart, Furrer und Co. als Live-Clubbing im Rahmen der „Dialoge“ stattfinden.

Daneben werden wieder viele Workshops angeboten. Der Workshop „Beatboxing mit Mozart“ erweitert das Angebot, mit dem die wissenschaftliche Abteilung der Stiftung Mozarteum Salzburg auf ungewohnte Weise mit Jugendlichen in Verbindung gebracht wird. Unter dem Titel „Kunst und Inklusion“ wird es einen Workshop und ein Symposium geben, in dessen Rahmen sich der KlangKarton mit speziellen Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt.

Das Mozart Kinderorchester der Stiftung Mozarteum Salzburg wartet mit einer neu angereicherten, größeren Besetzung auf, um ein Konzerterlebnis im Rahmen der Mozartwoche 2016 zu schaffen – wieder mit Auftragswerk.

Die Mozart-Museen der Stiftung Mozarteum Salzburg vermitteln mit dem „Geschichtslabor“ neue Facetten des eigenen Forschens und Entdeckens für 14- bis 18-Jährige. auch die Mozart Ton- und Filmsammlung wird mit dem Workshop „Mozart und der Film“ Einblicke in die bewegte Vergangenheit und Gegenwart der Mozart-Rezeption verschaffen.

„Die Erweiterung und Stärkung des Kinder- und Jugendprogramms der Stiftung Mozarteum zeigt sich besonders durch neue Konzertformate (wie die Bazar-Konzerte) und die Fortentwicklung des Mozart Kinderorchesters. In diesem Jahr freut es uns besonders, weitere Angebote für Kinder- und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Programm zu haben“, so Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Matthias Schulz.JHE_Blome_Mueller

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Saisonkonzerte 2015/16

Franz Schubert im Fokus

Die Konzertsaison 2015/16 der Stiftung Mozarteum Salzburg eröffnet Maria João Pires, am Klavier zu vier Händen gemeinsam mit Julien Libeer und lädt dabei zum wechselseitigen Zuhören ein. Künstler unterschiedlicher Generationen teilen sich in Folge die Bühnen im Großen Saal und im Wiener Saal der Stiftung Mozarteum.

Der kammermusikalische Organismus fordert nicht zuletzt zu einem im positivsten Sinn verstandenen Wettstreit, zu Austausch, zu gegenseitigem Geben und Nehmen heraus. Franz Schubert, der Ermöglicher größten Hörglücks, steht in einem besonderen Fokus. Die Vielfalt seines Schaffens wird unter anderem in Konzerten mit Benjamin Schmid, Christoph Prégardien, dem Arcanto Quartett und Pianisten wie Maria João Pires, Shani Diluka und Marc-André Hamelin zu hören sein. Große Werke Schuberts wie das Streichquartett G-Dur, aber auch viele andere Besonderheiten der Kammermusik – darunter Richard Strauss’ Klavierquartett c-Moll und ein Konzertteil, der Fritz Kreisler gewidmet ist, zeigen unterschiedlichste Ideen in dieser Musik auf.

Il Giardino Armonico wird sich in intimer Besetzung zeigen und ergänzt zahlreiche Klangfarben. An der Propter Homines Orgel im Großen Saal wird Bernard Foccroulle gemeinsam mit Jean Tubéry am Zink, einem Instrument, das im Ruf steht, den Klang der menschlichen Stimme am besten imitieren zu können, ebenso zu erleben sein wie Iveta Apkalna.

Auch die beiden Reihen „Orgel & Film“ – die auf einem Original 35 mm-Projektor Stummfilme mit der Orgel-Begleitung durch Dennis James zeigt – und „Orgel Plus“ begeistern in der nächsten Saison.

Karten und Abonnements bereits erhältlich

Das Programm der Saison 2015/16 ist unter http://www.mozarteum.at abrufbar.
Karten für die Saisonkonzerte werden zu günstigen Preisen angeboten: zwischen 11,- und 33,- Euro für die Konzerte im Großen Saal und 22,- Euro im Wiener Saal. Es sind wieder mehrere Abonnements erhältlich, die zahlreiche Vorteile, wie Preisnachlässe bis 30%, Meet & Greets mit Künstlern oder Kartentausch bei Verhinderung, bieten.
Auch für Jugendliche bis 26 Jahre gibt es wieder attraktive Angebote: Einzelkarten für 10,- Euro, ein Wahl-Abo mit 3 Konzerten für 15,- Euro oder die erfolgreiche „Flatrate“ mit 15 Konzerten für 50.- Euro.

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg, Theatergasse 2, 5020 Salzburg, tickets@mozarteum.at, Tel. 0662 – 87 31 54.

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Mit der Mutter ins Konzert

Am Sonntag, den 10. Mai ist Muttertag. Sarah Willis (Horn), Kotowa Machida (Violine) und Cordelia Höfer (Klavier) sind an diesem Tag um 11.00 Uhr im Rahmen eines Kammerkonzerts zu Gast im Wiener Saal. Wenn Sie diese Matinee mit Ihrer Mutter miterleben möchten, machen Sie von der 1+1 Muttertagsaktion Gebrauch. Beim Kauf einer Karte ist die Begleitkarte für die Mutter gratis. Wenden Sie sich schnell an das Kartenbüro, denn das Kontingent ist limitiert: tickets@mozarteum.atSarahWillisKotowaMachidaCordeliaHöfer(c)Peter Adamik1_700

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Die Stiftung Mozarteum Salzburg zu Besuch in Kopenhagen

Auf Initiative von Inger Sørensen, der Vorsitzenden der Dänischen Mozartgesellschaft, fand in der Königlichen Bibliothek Kopenhagen in Verbindung mit dem Dänischen Zentrum für Musikedition am 24. März 2015 eine Mozartsymposium statt, in dessen Mittelpunkt die vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten der Stiftung Mozarteum Salzburg standen. Durch den langjährigen Aufenthalt von Constanze Mozart und ihrem zweiten Ehemann Georg Nikolaus Nissen ist auch Kopenhagen eine echte „Mozart-Stadt“.

Nach der Begrüßung durch den Bibliotheksdirektor Erland Kolding Nielsen und die Vorsitzende der seit 2011 bestehenden Mozartgesellschaft stellte der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Dr. Ulrich Leisinger die drei Säulen Konzerte – Wissenschaft – Museen und ihre enge Verflechtung vor. Als Beispiel für die Kooperation der Grundlagenforschung an der Stiftung mit der Arbeit von Mozart-Spezialisten in aller Welt diente das Köchelverzeichnis, das von Professor Neal Zaslaw, langjährigem Mitglied der Akademie für Mozart-Forschung, seit 1993 an der Cornell University erarbeitet wurde und derzeit an der Stiftung Mozarteum für den Druck und eine Onlineausgabe eingerichtet wird. Dr. Christoph Großpietsch berichtete ausgehend von der Salzburger Ausstellung von 2014 und den authentischen Mozartporträts der Stiftung über die Frage, wie Mozart „wirklich“ aussah, mit dem für viel überraschenden Ergebnis, dass das landläufige Bild vom feschen Mozart mit weißer Perücke und roter Jacke, das 300 Millionen Mozart-Kugeln im Jahr in alle Welt vermitteln, mit der Lebenswirklichkeit wenig zu tun hat. Mag. Franz Kelnreiter umriss die Aufgaben der Digitalen Mozart-Edition, einem Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Mozarteum und dem Packard Humanities Institute in Los Altos/Kalifornien. Axel Teich Geertingen stellteschließlich anhand der Online-Ausgabe des Werkverzeichnis des großen dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865-1931) die Arbeit des Dansk Center for Musikutgivelse vor, wobei sich zeigte wie nahe verwandt Aufgabenstellungen und technischen Herausforderungen zur Digitalen Mozart Edition sind.

Ein ausverkauftes All-Mozart-Abendkonzert im Konzertsaal der Königlichen Bibliothek mit dem Diamant Ensemble und hochkarätigen Solisten erinnerte daran, dass es die Musik der großen Komponisten ist, die unser Bild von ihnen prägt, und dass auch mehr als 150 Jahre wissenschaftlicher Mozartforschung nicht alle brennenden Fragen, zum Beispiel der Autorschaft der Symphonie concertante für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester lösen können KV 297b.

Ulrich Leisinger

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Dr. Gudrun Kavalir wird Leiterin Vertrieb und Ticketing der Stiftung Mozarteum Salzburg

Kavalir(c)AlexHoernerAnfang April 2015 übernimmt Frau Dr. Gudrun Kavalir MBA die Leitung für Vertrieb und Ticketing der Veranstaltungen der Stiftung Mozarteum Salzburg. Damit geht auch die Verantwortung für das Kartenbüro auf Frau Kavalir über. Die bisherige, langjährige Leiterin des Kartenbüros der Stiftung Mozarteum, Frau Eva Rutmann, tritt mit Ende März 2015 in den Ruhestand.

Im Kartenbüro im Mozart Wohnhaus (Eingang Theatergasse) sind nicht nur die Karten für die Eigenveranstaltungen der Stiftung Mozarteum wie die international renommierte Mozartwoche und das Dialoge Festival sowie die Vielzahl an Saisonkonzerten erhältlich, es wird auch das Ticketing der Konzerte der Camerata Salzburg und des Mozarteumorchesters durchgeführt.

Gudrun Kavalir ist seit Juni 2013 für die Stiftung Mozarteum tätig und als Stabstelle bei der Geschäftsleitung für Sonderprojekte und den Aufbau des Vertriebes eingesetzt. Zuvor war sie in leitender Funktion für die Salzburger Landesregierung tätig und unter anderem als Referentin für den Inneren Dienst, die Kontakte zu den Ländern und zum Bund sowie für die Salzburger Festspiele zuständig. Das Interesse an Kunst und Kultur, insbesondere die Freude an Musik, Theater und Literatur, begeistert Frau Kavalir auch privat.

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Sonntagsmatinee im Wiener Saal

BaoleQuintett700Fürs Wochenende noch keine Pläne? Am kommenden Sonntag (22. März 2015) ist das Baole Quintett zu Gast beim Kammerzyklus Wien-Berlin. Matthias Schulz, Herbert Maderthaner, Daniel Ottensamer, David Seidel und Jonas Rudner werden um 11.00 Uhr im Wiener Saal Werke von Ludwig van Beethoven, György Ligeti, Johannes Brahms, Luciano Berio und Claude Paul Taffanel geben.

Karten sind zu 20.- Euro im Kartenbüro der Stiftung Mozarteum erhältlich: tickets@mozarteum.at

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Museumsdirektorin feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Die Stiftung Mozarteum Salzburg gratuliert der Museums-Direktorin Dr. Gabriele Ramsauer zum 25-Foto_Ra_neujährigen Dienstjubiläum. Die Salzburgerin hat im Jahr 1987 zum Dr. phil für Kunstgeschichte und Romanistik in Salzburg promoviert und ist seit 1. März 1990 in der Stiftung Mozarteum als Leiterin der Mozart-Archivs und seit 1997 zusätzlich als Direktorin der Mozart-Museen tätig. Als Bereichsleiterin der Museen ist sie für 20 Mitarbeiter verantwortlich.
Hauptaufgabe und großes Ziel der letzten Jahre war die Neugestaltung von Mozarts Geburtshaus und die Modernisierung den Mozart-Wohnhauses um die Mozart-Museen für das Publikum weiterhin spannend und attraktiv zu gestalten. Zuletzt hat Sie mit Ihrem Team die Sonderausstellung zu den Mozart-Portraits „Mozart Bilder – Bilder Mozarts“ im Mozart-Wohnhaus erarbeitet.

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Jerusalem Chamber Music Festval zu Gast

Anna Samuil (Sopran), Mihaela Martin (Violine) sowie Amihai Grosz (Viola), Frans Herlmerson (Violoncello) und Elena Bashkirova (Klavier) sind im Rahmen der Reihe
„Kammermusik im Großen Saal“ am 12. März um 19.30 Uhr zu Gast in der Stiftung Mozarteum. Die Vertreter des „Jerusalem Chamber Music Festivals“ spielen Werke vonElenaBashkirova(c)MonikaRittershaus
Robert Schumann, Dmitri D. Schostakowitsch und Sergej Prokofiew.

Infos & Karten: Kartenbüro imMozart-Wohnhaus,
Theatergasse 2, 5020 Salzburg. Tel.: +43 662 / 873154 bzw.
TICKETS@MOZARTEUM.AT oder online unter WWW.MOZARTEUM.AT

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Beethoven mit Cello und Hammerklavier Robert Levin und Steven Isserlis im Großen Saal der Stiftung Mozarteum

Mit seinen fünf Sonaten sowie drei Variationszyklen für Klavier und Violoncello betrat Ludwig van Beethoven Neuland: Kein anderer Komponist seiner Zeit hatte es in einer vergleichbar konsequenten Art geschafft, das Violoncello und das Klavier musikalisch gleichberechtigt zu präsentieren. Der Cellist Steven Isserlis und Robert Levin am Hammerklavier spielen nun im Rahmen des Kammermusikzyklus der Stiftung Mozarteum Salzburg am 24. und 26. Februar seine sämtlichen Kompositionen für Violoncello und Klavier: neben den großen Sonaten auch die reizenden Variationswerke über Themen und Händel und Mozart sowie die Cellofassung der Hornsonate op. 17.

Isserlis gilt als einer der vielseitigsten Cellisten unserer Zeit. Er widmet sich neben dem üblichen Repertoire sowohl der Neuen Musik als auch der historischen Aufführungspraxis. Beethoven nähert er sich nun ganz im historischen Klangbild. Robert Levin spielt auf einem Nachbau von Mozarts Hammerklavier von Anton Walter. Ein wahrlich sonorer Doppelabend!

Dienstag, 24.2. und Donnerstag, 26.2., 19.30 Uhr, Großer Saal der Stiftung Mozarteum
Infos und Karten (10,- / 20,- / 30,- Euro):
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg, Theatergasse 2, 5020 Salzburg
T: 0662/ 873154
tickets@mozarteum.at, http://www.mozarteum.at

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