Pablo Heras-Casado übernimmt Mozartwoche-Konzert von Nikolaus Harnoncourt

Nikolaus Harnoncourt hat der Stiftung Mozarteum Salzburg in einem persönlichen Brief mitgeteilt, dass er seine Mitwirkung an der bevorstehenden Mozartwoche absagen muss. Wie seit kurzem bekannt, zieht sich Nikolaus Harnoncourt von seiner aktiven Dirigentenlaufbahn komplett zurück. Pablo Heras-Casado, der das Vertrauen von Nikolaus Harnoncourt genießt, wird das dritte Philharmoniker-Konzert bei der Mozartwoche 2016 am Samstag, dem 30. Jänner um 19.30 Uhr im Großen Festspielhaus dirigieren; das Programm bleibt unverändert.

Seit seinem ersten Konzert bei der Mozartwoche 1980, als er das Concertgebouw-Orchester Amsterdam mit einem reinen Mozart-Programm leitete, ist Nikolaus Harnoncourt der Stiftung Mozarteum Salzburg verbunden. Er dirigierte zahlreiche Konzerte und konzertante Opernaufführungen bei der Mozartwoche und hielt in diesem Rahmen auch die Festrede anlässlich des Festaktes zur Eröffnung des Mozart-Jahres 2006. 2011 wurde er mit der Goldenen Mozart-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Stiftung Mozarteum Salzburg, geehrt.

Für Nikolaus Harnoncourt ist ein musikwissenschaftliches Fundament und der Bezug zu den Quellen für die künstlerische Betätigung wesentlich: Er gehört zu den ersten Dirigenten, die auch bei „Repertoirestücken“ die Originalquellen stets minutiös studiert und ausgewertet haben. Daraus entstand zwischen ihm und der Editionsleitung der von der Stiftung Mozarteum Salzburg herausgegebenen Neuen Mozart-Ausgabe ein viele Jahrzehnte währender, ebenso lebhafter wie fruchtbarer Dialog.

Karten unter tickets@mozarteum.at

 

Pablo Heras-Casado, Dirigent, Juni 2011 Philharmonie, Essen, Sonja Werner, Fotografie

Pablo Heras-Casado, Dirigent,
Juni 2011
Philharmonie, Essen,
Sonja Werner, Fotografie

 

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Über stiftungmozarteum

Mozarts Erbe – Bewahrung und zeitgemäße Auseinandersetzung Die Stiftung Mozarteum Salzburg wurde 1880 von Bürgern der Stadt Salzburg gegründet und hat ihre Wurzeln im "Dom-Musik-Verein und Mozarteum" von 1841. Seither setzt sie sich als Non-Profit-Organisation mit der Person und dem Werk Wolfgang Amadé Mozarts auseinander. Mit Initiativen in den drei Kernbereichen Konzertveranstaltung, Mozart-Museen und Wissenschaft schlägt sie die Brücke zwischen Bewahrung der Tradition und zeitgenössischer Kultur. Ihr Ziel ist es, wechselnde Perspektiven und neue Denkanstöße in der Auseinandersetzung mit dem Komponisten zu eröffnen.
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